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EINFÜHRUNG IN DIE SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG (SEO)

 
     
 

Teil 1) Häufige Fehler:

1. Keyword-Dichte und Keyword-Prominenz

Ein weit verbreiteter Fehler in der Suchmaschinenoptimierung (SEO= Search Engine Optimization) ist es, eine möglichst hohe Keyword-Dichte und Keyword Sättigung beim Webdesign anzustreben. So sieht man nicht selten, dass versucht wird, eine Webseite in einem stark umfochtenen Markt dadurch nach oben zu bringen, indem man Keywords in verschiedenen Variationen und möglichst häufig an verschiedenen Stellen platziert. Dies macht, vor allem bei Google, wenig Sinn - hier werden solche Versuche nicht nur erkannt, sondern systematisch abgestraft, so dass im schlimmsten Fall von mehreren Monaten Suchsperre (Blacklisting) ausgegangen werden kann, was einen dementpsrechenden Umsatzeinbruch bei Onlinegeschäften mit sich bringt.

Die Lösung: Weniger ist oftmals mehr. Dies gilt --insbesondere-- bei stark umfochtenen Märkten und relevanten Keywords. Hier können 2-3 Keywords, oder Keyword Phrasen, wesentlich mehr Erfolg erzielen. Achten Sie auch auf die von den Suchmaschinen gesetzten Limits. Es bringt z.B. nichts, nur 3-4 Keywords oder Keyword Phrasen im Title tag zu verwenden, wenn diese insgesamt eine Zeichenanzahl von 64-66 Buchstaben überschreiten, da Google diese in den Suchergebnissen und auch im Ranking einfach abschneidet. Wollen Sie aber dennoch mehrere Keywords verwenden, um zB bei anderen Suchmaschinen, die mehr Zeichen zulassen, punkten zu können, so sortieren Sie diese nach Relevanz (sog. Prominenz), aber vermeiden Sie unter allen Umständen Wiederholungen oder sog. Fehlsuch-Keywords, um Abbußen bei den Suchmaschinen zu vermeiden. Für einen einfachen Einstieg bei der Meta-Tag Optimierung empfiehlt Redbyte Ihnen den kostenlosen Meta Tag Analyzer von SEO Centro. Des Weiteren achten Sie bitte auf die entsprechende Keyword-Sättigung (Saturation). Ein anzustrebender Wert liegt zwischen 0.5-4%.

2. Frames

Viele Webseiten, und ironischerweise gerade die Webseiten von vielen Design und Medienagenturen, die es eigentlich besser wissen müssten, verwenden ausschließlich Frame-basierte Webseiten. Die Begründung ist verständlich: Webseiten ohne Scrollbalken sehen schicker aus. Aber was nützt die schönste Website, wenn diese erst auf Platz 200 auftaucht, wenn überhaupt, da die Suchmaschinen nach wie vor, Probleme beim Indizieren frame-basierter Webseiten haben?

Die Lösung: Verwenden Sie entweder einen noframe Bereich, in welchem Sie zumindest einen reduzierten Teil Ihrer Webseite ablegen, oder versuchen Sie Ihre komplette Webseite als noframe-Alternative zu hinterlegen. Dies bringt auf Dauer aber meistens einen wesentlich höheren Pflegeaufwand mit sich und wird in der Praxis dann einfach nicht konsequent durchgeführt. Ablösungen schaffen zB datenbankbasierte Contents, die von der framless und frame-Seite gleichermaßen einbezogen wird. Die zu empfehlende Lösung sieht aber meistens so aus, dass, wenn es nicht absolut sein Muss, auf frame-basierte Webseiten verzichtet werden sollte. Dies ist zudem für den immer stärker wachsenden Markt der mobile-Websurfer per Handy auch zu raten.

3. Gleiche Titel und Meta tags auf allen Seiten

Es kommt oftmals vor, dass Webdesigner eine Standardseite wirklich gut entwerfen und die meta tags nach Lehrbuch einpflegen, dann aber genau diese Seite für alle Folgeseiten verwenden. Dies kommt besonders in der Website-Pflege vor, wenn eine Seite abgeändert werden soll und die alte Vorlagen-seite als Startmaterial für die neue oder zu pflegende Seite verwendet wird -- oftmals wird aus Zeitdruck oder Faulheit vermieden, konsequent für jede Seite einen eigenen, individuellen Meta tag Bereich, mit eigenen relevanten Keywords einzupflegen. Das Ergebnis ist häufig, dass Suchmaschinen zum einen wesentlich geringere Seitenanzahlen Ihrer Website wirklich nach dem ersten Indexieren in den langfristigen Index aufnehmen und Sie zum anderen evtl. Einstiegspunkte durch andere Suchbegriffe verlieren. Beides bringt starke Suchplatzierungs-Einbußen mit sich.

Die Lösung: Überprüfen Sie alle Seiten auf die von Ihnen verwendeten Titel und meta tags und pflegen Sie wo möglich passendere Keywords ein. Als Beispiel finden Sie auf nahezu allen Seiten der REDBYTE, die unterschiedliche Dienstleistungen präsentieren, auch wirklich unterschiedliche Keywords.

4. Erst planen, dann anmelden

Viele Webmaster fürchten die langen oder zumindest unvorhersehbaren Indizierungszeiten von google und anderen Suchmaschinen und melden daher häufig Platzhalterwebseiten an. Der Gedanke dahinter ist nicht unbedingt schlecht - man stellt eine temporäre Seite hoch, füllt diese mit einigermaßem tauglichen Text und ein paar Bildern, sättigt entsprechend mit relevanten Keywords und kann die Tage oder Wochen, die google braucht diese zu indizieren nutzen um die Website (neu) zu gestalten. Problem dabei: Die Indizierungsgeschwindigkeit von google ist wirklich unvorhersehbar. Es kann also gut sein, dass a) Ihre Website, die eigentlich nur für google bestimmt war tage oder wochenlang der Öffentlichkeit im Rohzustand zugänglich ist und Sie diese wieder runternehmen müssen, da es zu peinlich wird, oder b) Sie eine letzte Änderung in den Keywords, Titlen, Text usw. vornehmen wollen, die Platzhalterwebsite aber von google bereits indiziert wurde und sie nun teilweise -monatelang- auf eine Neuindizierung seitens googles warten können - auch wenn Sie sich an google direkt wenden (mittels Anruf oder Webmastertools).

Die Lösung: Planen Sie genau Ihre Keywords, Texte, meta tags und verwendete Domain. Einmal eingetragen sind Änderungen meistens mit monatelanger Wartezeit verbunden. Eine Abhilfe schafft hierbei nur noch ein 301 oder 404 - Umleitungs, bzw. Seite-nicht-gefunden -Verfahren.




In allen Fällen sieht die beste Lösung so aus:
Kontaktieren Sie uns, oder einen anderen SEO Partner Ihres Vertrauens, bevor Sie eine Erstanmeldung oder eine Änderung bei google vornehmen. Bei uns, wie auch bei vielen anderen seriösen SEO Beratern, ist das erste Beratungsgespräch absolut kostenlos und unverbindlich und schon hier können Sie viel Neues dazulernen und Fehler vermeiden. Wir möchten schließlich, dass Sie mit Ihrem Unternehmen online Erfolg haben! Daher ist ein SEO Beratungsgespräch oftmals der ideale Einstieg, um sich gegenseitig kennenzulernen und für Ihre Marketingziele von vorne herein gut planen zu können. Webdesign und Programmierung folgen später und richten sich dann nach diesen Marketingzielen.

 
     
 

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